
„Kaum zu glauben, dass es nur zwei Musiker waren, die dort auf der Bühne
so raumfüllend und kraftvoll von den Stärken und Nöten der
ostjüdischen Frauen berichteten. Das Duo „nu“ versteht sich
bestens darauf, mit wenigen Worten große Emotionen hervorzurufen. Die
Musik erzählt von Schmerz, Ängsten und Nöten, die aber immer
wieder von der Hoffnung, dem Glauben und der Liebe gelindert werden."
Gießener Anzeiger
"Und "nu" nennt sich auch das Klezmerduo, das
den völlig ausgebuchten Ratssaal in beste Laune versetzte... Schmerz,
Sehnsucht und Glückseligkeit, auch Frömmigkiet, liegen nah beieinander
in dieser Musik, aber das leicht ironische Element fehlt ebenfalls nie.
Nach der Pause erhielten Kungl und Brinkmann Verstärkung von der Australierin
Vanessa Vromans, die mit hinreißendem Fidelstrich das Klezmerensemble
komplett machte. Die grazile Leichtigkeit ihres Spiels verlockte Akkordeon
und Klarinette, sich immer wieder neu, noch schöner, noch inniger, noch
wilder zu präsentieren.
Ein Instrument stachelte das andere an, zog die Melodie an sich, führte
sie weiter, variierte sie oder gebot ihr spielerisch Einhalt, indem es ein
neues Thema anschlug. Wie gewohnt gurrte, flötete, juchzte und schrie
sich die Klarinette dabei in überschäumenden Gefühlen fast
die Seele aus dem Hals."
Wormser Zeitung
"Eine trotzige Klarinette und ein trunkenes Akkordeon stimmen herrlich beißende, fröhlich und nachdenklich stimmende, jiddische Lieder an. Es ist ein abwechslungsreiches Programm, das nu unter dem Titel „di velt, mit der shtot, mit der gas“ zusammengestellt haben und dem begeisterten Publikum auf ihre eigene, stille, zurückhaltende Weise – nicht ohne messerscharfen Witz – in der Brotfabrik präsentieren.
Klezmer ist Kult. Kultpotential hat auch nu. Authentisch gelingt Georg Brinkmann und Emuk Kungl die Gratwanderung zwischen mitrei_ßender Tanzmusik, erinnerungsträchtiger Ritualmusik und jiddischen Liedern mit Chanson-Charakter. Die Klarinette ist nicht nur eine, die hadert, trotzt und weint, sondern auch gesellige und unterhaltsame Tanzpartnerin des trunkenen Akkordeons.
Zwei stille Männer im Licht zweier Scheinwerfer. Georg Brinkmann führt mit anscheinend abgezählten Worten durch das Programm und Herr Kungl hebt ab und zu seinen Hut – mehr nicht. Mehr muss bei nu auch nicht sein, um einen Abend mit wunderbarer Musik zu verbringen, die einem auch auf dem Nachhauseweg nicht aus Kopf, Herz und Fuß zu entschwinden vermag."
Forum Kultur Bonn
„Samstag stürmten ihre Fans nur so in die Brotfabrik. Klarinette
plus Akkordeon ist sozusagen die Minimalform von Klezmer: Die Klarinette als
virtuos und mit großem Effekt von Brinkmann geblasenes Melodie-Instrument
und das Akkordeon für alles andere, was etwas banal untertreibt, was
Kungl wirklich ist, nämlich Geige, Klavier, Rhythmus, Harmonie... ein
Orchester en miniature.“
Bonner Rundschau
„Brinkmann und Kungl sind den originären Klezmorim dicht auf der
Spur: Mit trockenem Witz tragen sie Ihr Repertoire vor, hochmusikantisch,
glänzend aufeinander eingespielt und technisch perfekt. Wie Brinkmann
beispielsweise Tonhöhe und –farbe des Akkordeons unmerklich auf
der Klarinette übernimmt, ist faszinierend. Rhapsodisch, abwechslungsreich
sind die Instrumentalstücke. Die ausgewählten Lieder tragen melancholischen
Chanson-Character.“
Bonner General-Anzeiger
" Ihre Lieder handeln von dem, was das Leben ausmacht.
Hinzu kamen die philosophischen Randnotizen des Herrn Brinkmann über
Jugend, Leben, Tod und die Flüchtigkeit der Zeit. Dabei stellte sich
heraus: Der Bonner ist nicht nur ein perfekter Klarinettist. Die Disziplinen
Gesang und Erzählkunst zählen ebenso zu seinen Stärken, wie
er unter Beweis stellte.
Beide haben sich der faszinierenden Musik der osteuropäischen Juden verschrieben
und präsentierten ein impulsives Zusammenspiel, welches die Seele der
Klezmermusik zum Vorschein brachte.
Gerade die osteuropäische Stilrichtung berührt alle Emotionsebenen,
was die Zuhörer durch großen Applaus und rhythmisches Fußwippen
zum Ausdruck brachten. Neben dem Zusammenspiel waren die Solopassagen ein
Konzerthöhepunkt. Einfach atemberaubend die Musikalität und Fingerfertigkeit.
Die Instrumente schienen zu lachen und zu weinen, je nach dem, welche Geschichte
das Lied erzählte. Dadurch wurden Gefühle quasi hörbar und
jeder konnte auf der jeweiligen Emotionsebene mitwandeln."
Lauterbacher Anzeiger
"... spielen mit großer Professionalität und
Hingabe. Die Musiker faszinieren durch große Leichtigkeit und ungalubliche
Fingerfertigkeit und entlockten den Zuschauern reichlich Applaus. Die lustigen
und skurrilen Texte wurden amüsant und charmant erläutert.
Gerade die Klangvielfalt, die beide ihren Instrumenten entlocken, sowie der
leidenschaftliche und tiefgründige Gesang eröffneten eine neue Welt
des Klezmers voller Lebenslust, Leichtigkeit und Verrücktheit, aber dennoch
mit Tiefgang."
NWZ
"Das Duo begeistert mit jüdischer Musik. Das international bekannte Duo spielt mit zwei Instrumenten zwar in der Minimalbesetzung, doch das reicht aus, um das Publikum zwei Stunden in eine andere Welt zu entführen. Beide beherrschen Instrumente und Musikstil perfekt, und sie lieben offensichtlich, was sie tun. Sie geben sich ganz ihren eigenen Klängen hin, kuscheln sich buchstäblich in die Melodien hinein."
Die Rheinpfalz
„Fasziniert betrachtete das Publikum die Fingerfertigkeit
der Künstler, deren Hände wie losgelöst über Tasten und
Knöpfe zu fliegen schienen. Es blieb nur Hören und Staunen sowie
der unweigerliche lang anhaltende Applaus. Vom bedeutungsvollen Schreiten
über banges Trillern bis hin zum losgelösten Flattern zeigte das
Duo einen nie enden wollenden Rausch an musikalischen Klangfarben, der vergessen
ließ, dass anstelle einer mehrköpfigen Kapelle "nur"
zwei Musiker auf der Bühne agierten. Die Energie der beiden schien unerschöpflich
und übertrug sich über die beiden Instrumente bis in die letzte
Sitzreihe der ausverkauften Kappelle.
So locker wie Brinkmann, der mit seiner charmanten Art schnell die Sympathien
des Publikums gewonnen hatte, seine Worte gestaltete, so konzentriert boten
sie die Melodien dar. Abwechselnd schienen die Klarinette und das Akkordeon
zu lachen oder zu weinen. Vor den Augen des Publikums fächerte das Duo
einen bunten Strauß an Melodien auf, erzählte alltägliche
und wunderliche Geschichten, kommunzierte untereinander und schien letztlich
eins zu werden mit der Musik.
Ein Konzert, dass unter die Haut ging und Musik auf einzigartige Weise spürbar
machte. Ein Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird."
Blickpunkt Nienburg
„Das Klezmerduo "nu" enzündete ein musikalisches Feuerwerk
der besonderen Art. Musikalisch präsentierte das Duo ein sehr gelungenes
Zusammenspiel. Die Arrangements, sehr gekonnten Imrpovisationen und Soli fügten
sich harmonisch ineinander. Die Anmoderationen gestalteten sich äußerst
kurzweilig und amüsant, mit Ironie und Wortwitz."
Die Harke
„ Sie entfachten ein musikalisches Feuerwerk, bei dem jeder Fuß
mitwippte, brachten melancholische Weisen, dass einem eine Gänsehaut
über den Rücken lief und selbst Passagen, bei denen sie tonlos spielten
und nur das Klacken der Akkordeonknöpfe zu hören war, zogen alle
in ihren Bann."
Sulinger Kreiszeitung
„Die eigenständige Interpretation, manchmal überschwänglich
plärrend, dann wieder sensibel fließend, ließ an alten Klassikern
manch Neues entdecken. Kaum zu glauben, dass vieles in traditioneller Art
improvisiert war, denn die Stimmführungs- und Harmoniewechsel saßen
so perfekt, dass kein Lidschlag dazwischen gepasst hätte.
Für Aufheiterung sorgten Herrn Brinkmanns augenzwinkernd vorgetragene
lebens-philosophische Randnotizen über Jugend, Leben, Tod und die Flüchtigkeit
der Zeit."
Fränkischer Tag
„"nu" war zu Gast in der sehr gut besuchten
Synagoge und begeisterte über zwei Stunden lang mit Musik, die in Beine
und Herz traf. In der kleinen Besetzung präsentiert sich diese Musik
in ihrer Reinform, ungeschminkt, verdichtet.
Sie beherrschen ihre Instrumente brilliant, spielen sich wie Jazzmusiker die
Bälle zu, zeigen in grandiosen Soloeinlagen ihr Können, um sich
dann wieder zurückzunehmen und das Spiel in den Dienst des vorgetragenen
Liedes zu stellen. “
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
„Ungewöhnliche Klänge hörten die Kinder der Klassen 3a
und 3b beim Klezmerunterricht des Duos „nu“. Bereits nach den
ersten Tönen begannen die Kinder versonnen mit den Füßen zu
wippen. „Das wurde und wird oft auf jiddischen Hochzeiten gespielt.“
erklärte Georg Brinkmann und fragte, ob sie wissen warum? „Weil
die Musik so lustig ist, dass man gut dazu tanzen kann.“ bekam er zur
Antwort und lud seine begeisterten Zuhörer gleich zum Mitsingen und Tanzen
ein. “
Bonner General-Anzeiger
„...das putzmuntere Duo „nu“ begeisterte mit zwischen überbordender
Vitalität und melancholischer Tristesse oszillierendem Klezmer. Brinkmann
trat dabei auch als Komponist hervor, als gewitzter Sänger sowieso.
„Es war fantastisch. Bitte wiederholen. Da capo.“ Bleibt zu hoffen,
dass dieser Kommentar einer Besucherin nicht unerfüllt bleibt.“
Fränkischer Tag
„Mit ihren Instrumenten erzählen die beiden Musiker Geschichten. Traurige und fröhliche Geschichten von Liebe, Sehnsucht, Schmerz, Trauer und Glück. Es ist schwer zu sagen, was die Zuschauer in dem vollbesetzten Saal mehr faszinierte – die Technik oder die Melodien. So flogen die Finger so behände und flink über die Tasten der Instrumente, dass es kaum möglich war, ihnen mit den Augen zu folgen. Diese Musik geht unter die Haut – aber auch fröhliche Tanzmelodien gab „nu“ zum Besten, die schier überzusprudeln schienen vor Glück und vor Freude.“
Bonner Rundschau
„Viel zu schnell war der Abend vorbei, dem Duo "nu" hätte man noch manche Minute lauschen können.”
Neue Rhein Zeitung
„Springende Töne, flirrende Melodien, Triller und Vibrati, mit flinken Fingern kitzelt Brinkmann sie aus seinem Instrument, das Akkordeon fängt die Klarinettentöne souverän ein, varriiert, improvisiert mit der rechten Hand, während die linke wuchtige Bässe aus dem schwarzen Kasten drückt.Ungewöhnliche rhythmische Muster treten dabei zu Tage, die Klänge verschmelzen.”
Rheinische Post
„Ein musikalisches Feuerwerk entzündete das Duo „nu” mit seinen Instrumenten. Mit Hingabe und Temperament haben sie ostjüdische Volkskultur lebendig werden lassen und bei den Zuschauern jenes Prickeln auf der Haut erzeugt, das man immer wieder haben möchte.”
Alp Bote
„Virtuos an ihren Instrumenten als auch stimmlich perfekt führten die beiden hochkarätigen Musiker ihre Zuhörerschaft in die Welt jüdischen Alltagslebens. Eindrucksvoll auch die temperamentvollen Improvisationen, in denen sie alles aus ihren Instrumenten herausholten und ihr Publikum begeisterten.”
Hamburger Abendblatt