
Was kann wachsen ohne Regen?
Kinder erleben ostjüdische Kultur
nu hat erfolgreich pädagogische Konzepte entwickelt, um die Musik, die
Kultur und die Lebenswelt des Ostjudentums für Kinder- und Jugendliche
anschaulich zu machen.
Die Liebesgeschichte von Yankele und Rivkale erzählt anhand von Liedern,
Tanz und szenischem Spiel von der Lebenswelt und den Hochzeitsriten der jiddischen
Familie. Zahlreiche Elemente zum Mitmachen lassen die Kultur, Musik und Sprache
direkt erfahrbar werden.
Für die Älteren geben geschichtliche Informationen mit vielen Audio-
und Videobeispielen einen fundierten und spannenden Überblick über
diese Musikrichtung. Tanz, Singen und ein Einblick in die konkrete Probenarbeit
einer Klezmerband lassen die ostjüdische Kultur auch hier sinnlich erfahrbar
werden.
Eine Stunde, die mittels der Musik auch Toleranz einer fremden Kultur gegenüber
vermittelt.
Die Klezmerstunde bieten wir Museen, Schule und Verbänden differenziert nach Altersgruppen von 8 Jahren bis ins Teenageralter an.
Hier drei Videos von einer Schulvorstellung im Kino Traumstern in Lich, 26.11.2010
Was kann denn nun wachsen ohne Regen ?
Brautwerbung einmal anders
Wie man die Braut zum Weinen bringt
"Wie das Duo "nu" seine kleinen und großen Zuschauer in die Welt der osteuropäischen Juden mitnahm, das machte einfach Spaß und war kindgerechte Unterhaltung ohne den pädagogischen Zeigefinger.... immer wieder Lieder, die sofort zum Mitsingen und später auch zum Tanzen einluden."
Braunschweiger Zeitung
„Ungewöhnliche Klänge hörten die Kinder der Klassen 3a und 3b beim Klezmerunterricht des Duos „nu“. Bereits nach den ersten Tönen begannen die Kinder versonnen mit den Füßen zu wippen. „Das wurde und wird oft auf jiddischen Hochzeiten gespielt.“ erklärte Georg Brinkmann und fragte, ob sie wissen warum? „Weil die Musik so lustig ist, dass man gut dazu tanzen kann.“ bekam er zur Antwort und lud seine begeisterten Zuhörer gleich zum Mitsingen und Tanzen ein."
Bonner General-Anzeiger
"Ein voller Erfolg war die Veranstaltung „Kinder erleben ostjüdische
Kultur“ im Kino Traumstern. Mit strahlenden Augen und einem Lachen verfolgten
die etwa 70 Schüler den Auftritt der Gruppe „nu“. Mit Liedern,
Tänzen und Szenen erzählten Georg Brinkmann und Emuk Kungl die Liebesgeschichte
von Yankele und Rivkale. Die Schulkinder wurden mit ins Programm eingebunden.
So spielte eine Schülerin die Figur der Rivkale, die nun ihren Vater,
gespielt von Brinkmann, überzeugen muss, dass Yankele der Richtige für
sie ist. Durch die tatkräftige Unterstützung der Schüler im
Publikum gelingt ihr das auch. So heiraten Yankele (dargestellt von einem
Schüler) und Rivkale schließlich unter einem Baldachin.
Während der Aufführung des Stücks erfuhren die Kinder spielerisch
einiges über die ostjüdische Kultur. Sie lernten typische Klezmer-Musikstücke
zu unterscheiden. Am Ende konnten sie sogar einige Sätze auf Jiddisch
sagen."
Gießener Anzeiger
„ Was kann wachsen ohne Regen? Was kann brennen und nicht
aufhören? Was kann weinen ohne Tränen? Drei ungewöhnliche Fragen,
die Georg Brinkmann den Drittklässlern stellte. Punkten konnte das Duo
bei den Kindern vor allem mit Aktionen.
So wurden die Mädchen und Jungen zu ihrer großen Begeisterung in
das Lied, das die Fragen beantwortete einbezogen und sangen den Refrain mit.
Anschließend zeigten die beiden Künstler den Schülern anhand
eines Sketches, dass jiddische Hochzeiten früher von den Eltern arrangiert
wurden. Brinkmann spielte die Vaterrolle so überzeugend, dass einige
Schüler sogar laut protestierten.
Durch Gesang, Tanz und kleine Geschichten gaben sie den Kindern einen Einblick
in die familiären Strukturen der Juden in Osteuropa ab dem 16. Jahrhundert."
Bonner General-Anzeiger
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0170 / 20 76 395